BiographieCécile Driutti

Wie alles begann…
Im Frühling 2009 machte sich Cécile Gedanken darüber, was für eine weitere Band sie gründen könnte. Dies, um sich noch mehr mit der Musik beschäftigen zu können, mehr Konzerte geben zu dürfen, sich gesanglich weiterentwickeln zu können. Ideen wie „Mundart“ oder „Country“ kamen auf, jedoch ihre Leidenschaft war beides nicht ganz. Während Céci und ihr Mann Bruno an einem gemütlichen Abend fern sahen, wurde der Film „Dirty Dancing“ wieder einmal ausgestrahlt – einer von Céciles Lieblingsfilmen. Die dort gespielten Songs haben sie schon seit der Kindheit immer wieder begeistert. Die Idee entstand, solche Songs zu covern. Auch Bruno, ihr Mann, war sofort Feuer und Flamme, da er sowieso schon immer ein kleiner Fan der Fifties/Sixties war. Der Musikstil also war entschieden! Sofort auf der Suche nach 60’s-Songs waren beide überwältigt, wie viele tolle Melodien es in diesen Jahren gab.

Auf Stimmensuche
Nun mussten die Beiden sich um weitere Musiker kümmern. Über Inserate im Internet fanden sich interessierte Musiker und besonders Sängerinnen. Céci startete die „Castings“ mit den motivierten Frauen. Diese waren wirklich alle begeistert von unserer Idee und gesanglich gut. Menschlich wie auch musikalisch überzeugte dann aber Sabrina Büchi, welche perfekt zur heutigen Roundabout-Truppe passt. Sie freute sich sehr, mit an Bord zu sein! Zuerst eigentlich sollte noch ein Sänger gesucht werden, doch dann entschloss sich Bruno, bei einigen Songs Backings mitzusingen. Heute singt er genauso viele Songs Lead oder solo, wie die beiden Frauen ;-). Die drei starteten fleissig mit Gesangsproben, um die ersten Songs einzuüben, die Stimmen aufzuteilen, Routine zu gewinnen.

Weitere Musiker finden
Bruno fragte Kollege Chrigi Bachmann (Bassist) an, ob er möglicherweise einige Bassisten kenne, die interessiert sein könnten. Zu unserem Erstaunen dann interessierte sich Chrigi höchstpersönlich für unsere neu entstehende Band! Damit hatten wir das grosse Los gezogen! Chrigi spielt jede einzelne Note genau so, wie sie im Original-Song gespielt wurde. Nach einer Gesangsprobe inklusive Chrigi am Bass wurde dann beschlossen, nun noch den Schlagzeuger zu suchen. Ernsthaft interessiert hatte sich Manuel Kägi, derjenige, der sowieso gerne zu Beatles-Zeiten gelebt hätte. Mit seiner Art, seinem Spiel und seiner Freude an diesen Songs hatte er uns sofort überzeugt.

Üben, üben, üben
Los ging es also mit den Proben im Bandraum in Schöftland AG. Song um Song wurde mehrstimmig arrangiert, die Instrumente anhand der Original-Songs eingeübt, Choreografien ausprobiert und nach gut einem halben Jahr schon standen die ersten Konzerte an. 

Der Bandname „Roundabout“
Bruno und Céci sammelten verschiedene Worte, die als Bandname taugen und etwas über den Musikstil oder die Band aussagen könnten. In Absprache auch mit Sabrina, die sich mit der englischen Sprache auskennt, kam die Wahl dann auf Roundabout. Das Wort „Roundabout“ bedeutet u.A. Karussell, Kreisel, Rondell, Ringelspiel, ringsherum, rundherum… was für die Band bedeutet, dass Songs aus den Sixties und „rundherum“ gespielt werden, ein Karussell an Songs verschiedener Stilrichtungen (Twist, Surf-Sound, Doo-wop, Rock’n’Roll) aus den Sixties.

Songaufnahmen
Im 2010 wurden die erste Demo-CD mit 8 Songs selber in der Aula und bei Bassist Chrigi zuhause aufgenommen.
2012 komponierte die Band den eigenen Song im Sixties-Style „Let our dreams come true“, um am Voting für den Eurovision Songcontest teilzunehmen. Dieser Song kam dann auf die nächste Roundabout-CD.
Denn 2013 wurden im Baronessa Lenzburg während einem Live-Konzert 17 Songs live aufgenommen, die auf die zweite Roundabout-CD gepresst wurden.

Nachdem Sängerin Sabrina die Band im Sommer 2018 verliess, wurde via Crowdfunding Geld gesammelt, um eine neue Live-CD (und diesmal auch Vinyl) aufzunehmen. Dies wurde im Studio in Niedergösgen mit Patrik Schwitter realisiert, welcher die Band live aufgenommen hat. Ein unvergessliches Erlebnis, auch für die gut 30 Gäste, die an diesem speziellen Konzert live dabei sein konnten. So entstand 2018 die CD „Roundabout – live at the studio“ mit 15 Songs.

Sixties-Nights

Im Rahmen einer Ausbildung zur Event-Assistentin plante Cécile – jedenfalls auf dem Papier – eine Art Sixties-Night. Nach Abschluss der Ausbildung stellte sie sich die Frage, wieso nur planen und nicht umsetzen? So fand in ähnlicher Weise dann am 21.09.2012 die erste Sixties-Night von Roundabout statt. Damals noch in Aarau, anschliessend jährlich im wunderschönen Chillout in Boswil.
Jährlich finden meist über 100 Gäste – oft in wunderschön gekleideten Sixties-Looks – den Weg nach Boswil um zu tanzen, klatschen und geniessen.

Neue Besetzung nach 9 Jahren
Nach ziemlich genau 9 Jahren kündigte Sängerin Sabrina Büchi ihren Austritt an. Sie möchte sich vermehrt dem Tanzen widmen. Es war ein grosser Verlust! Roundabout war nach gut 170 Konzerten mit Sabrina gut eingespielt und es harmonierte hervorragend. Roundabout dankt Sabrina Büchi für ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement! Alles Gute!

Glücklicherweise konnte mit Karin Bertogg Casutt rasch eine passende Stimme gefunden werden! Auch mit ihr harmoniert es menschlich wie auch musikalisch wunderbar.
Cécile und Bruno kannten diese sympathische Frau bereits von anderen musikalischen Projekten: Sie war mit dabei im insiemeChor als Assistentin, welchen das Ehepaar seit 2016 leitet.
Nach Sabrinas Austritt kam die Idee auf, Karin anzufragen. Gross war die Freude, als sie sofort erfreut zusagte! Singen ist für Karin sehr wichtig!
So wurde sofort geprobt, Stimmen eingeübt, Aufnahmen analysiert, Choreografien ausprobiert.
Karin hat nach wirklich sehr wenigen Proben bereits erste Konzerte bestritten und dann auch für die CD „Roundabout – live at the studio“ eingesungen.
Mit ihrer charmanten Art strahlt Karin Lebensfreude aus, die ansteckt. Roundabout freut sich auf viele kommende, erfolgreiche Auftritte in der neuen Besetzung!

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